Stadtbaumkonzept für die Kreisstadt Steinfurt
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Die Kreisstadt Steinfurt entwickelt derzeit ein umfassendes Stadtbaumkonzept, um den Baumbestand im Stadtgebiet nachhaltig zu sichern, gezielt weiterzuentwickeln und an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen. Ziel ist es, die positiven Wirkungen von Stadtbäumen - wie Kühlung, Luftreinhaltung, Biodiversität und Aufenthaltsqualität - langfristig zu stärken.
Ein zentrales Anliegen des Projekts ist es zudem, ein praxisnahes und nutzbares Werkzeug für die Grünflächenplanung zu entwickeln. Das Stadtbaumkonzept soll künftig als konkrete Arbeitsgrundlage dienen, um Entscheidungen zur Pflanzung, Pflege und Entwicklung von Bäumen fachlich fundiert und effizient treffen zu können.
Das Vorhaben wird durch Mittel aus dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) der Bundesregierung gefördert. Die Finanzierung erfolgt über das Programm "Natürlicher Klimaschutz in Kommunen" (KfW 444). Für das Stadtbaumkonzept erhält die Kreisstadt Steinfurt eine Förderung in Höhe von 80% der förderfähigen Kosten.
Das Projekt gliedert sich in zwei zentrale Bausteine:
- Erstellung eines Stadtbaumkonzepts Im Rahmen dieses Bausteins wird eine strategische und zugleich anwendungsorientierte Grundlage für den zukünftigen Umgang mit dem städtischen Baumbestand erarbeitet. Neben Analysen und Zieldefinitionen entstehen konkrete Handlungsempfehlungen sowie Werkzeuge für die praktische Planung.
- Umsetzungsmaßnahme am Sauerbruchweg Parallel zur Konzepterstellung wird eine konkrete Maßnahme umgesetzt: Am Sauerbruchweg werden neue Straßenbäume gepflanzt und damit erste Bausteine des Konzepts unmittelbar in die Praxis überführt.
Mit der fachlichen Bearbeitung wurden die Büros Transparentree und PGT Umwelt und Verkehr GmbH beauftragt. Sie bringen ihre Expertise in den Bereichen Stadtgrün, Klimaanpassung und nachhaltige Freiraumentwicklung in den Prozess ein.
Das Stadtbaumkonzept wird künftig als wichtige Planungsgrundlage dienen, um den Baumbestand in Steinfurt gezielt weiterzuentwickeln und die Stadt noch lebenswerter und klimaresilienter zu gestalten.
sowie nach Vereinbarung
Kontakte:
Kontaktperson für die Themen:
- Umweltschutz
- Klimaschutzbildung
- Fairtrade
