Gründung, Transfer und Kooperation im Fokus: Unternehmensfrühstück auf dem Technologiecampus
© Kreisstadt Steinfurt
Beim 29. Unternehmensfrühstück der Steinfurter Wirtschaftsförderung am 4. Februar 2026 auf dem Technologiecampus Steinfurt der FH Münster kamen rund 60 Unternehmerinnen und Unternehmer zusammen. Bürgermeister Christian Franke nutzte das Unternehmensfrühstück erstmals seit seinem Amtsantritt für den direkten Austausch mit Wirtschaft und Hochschule. Im Mittelpunkt standen Gründungen aus der Hochschule sowie Kooperationsmöglichkeiten zwischen Unternehmen und Studierenden.
Nach einer kurzen Einführung durch den Campussprecher Prof. Dr. Ralf Ziegenbein, der die Vielfalt der Studiengänge sowie die besonderen Stärken des Standorts Steinfurt vorstellte, übernahm Daniel Schaschek, Gründungsberater der Transferagentur. Er zeigte anhand konkreter Beispiele auf, wie typische Fragestellungen und Herausforderungen aus Unternehmen im Rahmen von Kooperationen mit Studierenden oder studentischen Projekten aufgegriffen und praxisnah bearbeitet werden können. Sein klarer Appell: den Kontakt zur FH Münster und zur TAFH aktiv zu suchen, um Innovationspotenziale effizient zu nutzen.
Im Anschluss stellte Christin Menke vom REACH Euregio-Start-up-Center die Angebote der grenzüberschreitenden Start-up-Unterstützung vor. Sie erläuterte, wie REACH Gründerinnen und Gründer von der ersten Idee über die Konzeptentwicklung bis hin zur Marktreife begleitet und dabei gezielt mit Know-how, Netzwerken und Infrastruktur unterstützt.
Um die Themen Gründung und Transfer greifbar zu machen, schlossen sich zwei Projektpitches an:
- HADUFLEX, ein projektbasiertes Team am Technologiecampus Steinfurt, gab Einblicke in seine Arbeit an nachhaltigen Beschichtungslösungen für Verschleißprodukte und zeigte auf, wie die entwickelten Ansätze perspektivisch in marktfähige Anwendungen überführt werden sollen.
- Kompass360Grad stellte ein datenbasiertes Modell vor, mit dem ergonomische Risiken und Produktivitätspotenziale in Industrie- und Logistikunternehmen identifiziert werden. Das Start-up wird unter anderem im Rahmen des REACH-Programms begleitet und ist bereits erfolgreich am Markt etabliert.
Zum Abschluss gaben Prof. Dr. Miriam Laubrock und Dr. Tobias Schniedermann eine Führung durch das Labor für Werkstoff-, Füge- und Oberflächentechnik, das mit seinen technischen Möglichkeiten und praxisnahen Anwendungen bei den Teilnehmenden großen Eindruck hinterließ.



