Teilhabe darf keine Hürde sein
Beirat des "Wohnens am Irisgarten" im Austausch mit Bürgermeister Christian Franke
Bürgermeister Christian Franke im offenen Austausch mit dem Beirat des "Wohnens am Irisgarten" und den Bewohnerinnen und Bewohnern© Kreisstadt Steinfurt
Sie sind sich ihrer Verantwortung sehr bewusst, schließlich sind sie die Interessensvertretung von Menschen: der Beirat des "Wohnens am Irisgarten" hat Bürgermeister Christian Franke nun zu sich eingeladen, um wesentliche Themen und Fragestellungen zu erörtern. Schnell ist klar: Frankes Gesprächspartner*innen geht es darum, echte Teilhabe erleben zu können. Und hierbei sind sie auf wohlwollende Begegnung, auf sichere Verkehrswege und auf die Berücksichtigung ihrer zum Teil besonderen Bedarfe angewiesen.
Es herrscht eine gewisse Nervosität, als Franke die Wohneinrichtung an der Mühlenstraße in Steinfurt-Burgsteinfurt erreicht: einen Bürgermeister hat der Beirat bislang noch nicht begrüßen können. Es dauert aber nur wenige Momente, dann ist das Eis gebrochen und Alle sind im intensiven Austausch miteinander. Einrichtungsleiter Johannes Röttgering assistiert, wenn nötig. Schnell kristallisiert sich heraus, welche Hürden echte Teilhabe immer wieder erschweren: zu kurze Grünphasen an Ampeln, Barrieren an Bordsteinen und rücksichtslose Autofahrer. "Wir wollen die Möglichkeit haben, am echten Leben in unserer Stadt teilzunehmen - das ist uns immer wieder nur unter erschwerten Bedingungen möglich", macht der Beirat deutlich.
Zeit, aktiv zu werden - darin sind sich der Beirat und Christian Franke einig. Es wird überlegt, was getan werden kann, und vereinbart, wie das weitere Vorgehen aussehen wird.
Dann geht es in den weitläufigen Außenbereich. Auch für dessen Nutzung haben der Beirat und Johannes Röttgering erste Ideen entwickelt. Der Austausch mit der Stadt hierzu soll schon bald fortgesetzt werden. Ein neuer Termin wird vereinbart. Und der Austausch selbstverständlich werden. Zum Nutzen der Stadt für Alle.
