Neubau Feuerwache Burgsteinfurt
Ortstermin am Neubau der Feuerwache: (v. l. n. r.) Jörg Wernsmann (Stellvertretender Fachdienstleiter Sicherheit und Ordnung), Dirk Telgmann (Leiter der Feuer- und Rettungswache), Hans Schröder (Technischer Beigeordneter), Harald Löcker (Fachdienstleiter Zentrales Gebäudemanagement), Christian Franke (Bürgermeister) und Frank Müller (Fraktionsvorsitzender SPD Fraktion Steinfurt).
Es war kurz vor knapp, als sich die Verwaltung der Kreisstadt Steinfurt am Dienstag, 9. Juni 2026, an der Feuerwache in Steinfurt-Burgsteinfurt zum Pressetermin versammelte. Wenige Minuten später öffnete der Himmel seine Schleusen und ein kräftiges Gewitter zog über die Stadt. Ein passender Moment, um über einen Ort zu sprechen, der künftig noch besser auf Einsätze in außergewöhnlichen Situationen vorbereitet sein wird: den Neubau der Feuerwache Burgsteinfurt.
Mit dem Neubau an der Straße In der Sandkuhle 1-3 investiert die Kreisstadt Steinfurt in die Zukunft des Brand- und Katastrophenschutzes. Die neue Feuerwache wird nicht nur moderne Arbeits- und Aufenthaltsräume für die Feuerwehr bieten, sondern auch ausreichend Platz für Fahrzeuge, Ausrüstung und Technik schaffen. Darüber hinaus entsteht ein Treffpunkt für die Jugendfeuerwehr und ehemalige Feuerwehrangehörige.
"Die Feuerwehr ist rund um die Uhr für die Menschen in Steinfurt im Einsatz. Mit dem Neubau schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass sie ihre wichtige Arbeit auch in Zukunft unter bestmöglichen Bedingungen leisten kann", betont Harald Löcker, Fachdienstleiter Zentrales Gebäudemanagement.
Besonders wichtig: Der Neubau wird in zwei Bauabschnitten realisiert, sodass der Einsatzbetrieb während der gesamten Bauzeit ohne Einschränkungen weiterlaufen kann. Eine zusätzliche Zwischenlösung für die Feuerwehr ist dadurch nicht erforderlich. Seit Mitte Mai laufen bereits die Abrissarbeiten am Bestandsgebäude sowie die Vorbereitungen für das Baufeld.
Die neue Feuerwache entsteht auf einer Grundstücksfläche von rund 6.900 Quadratmetern und umfasst künftig etwa 5.200 Quadratmeter Raumfläche. Geplant sind unter anderem 19 Parkbuchten sowie zwei Waschhallenplätze. Das Gebäude wird weitgehend barrierefrei ausgeführt und vereint Funktionalität mit einer modernen Architektur, die sich harmonisch in das Umfeld einfügt.
Die Fertigstellung der Gesamtanlage ist für das erste Quartal 2029 vorgesehen. Die derzeit veranschlagten Projektkosten liegen bei rund 23 Millionen Euro.
Als die ersten Regentropfen auf die Jacken der Anwesenden fielen, wurde einmal mehr deutlich, warum dieses Bauprojekt so wichtig ist: Wenn andere Schutz suchen, rückt die Feuerwehr aus. Mit der neuen Feuerwache erhält sie dafür künftig die passende Infrastruktur.
