Steinfurt ist
-Einkaufsstadt
2011
Unsere 1a-Fachhändler sind:

Warum die Initiative ´1a-Einkaufsstadt´?
Im Wettbewerb der Standorte ist ein ausgewogener Branchenmix mit
qualitativ hochwertigen Geschäften ein Trumpf für jede Stadt! Bietet
die Stadt darüber hinaus selbst Maßnahmen zur Unterstützung und Vernetzung
von mittelständischen Händlern, Handwerkern, Freiberuflern und weiteren
Gewerbetreibenden, ist dies beste Voraussetzung zur Belebung der
Innenstadt.
Um diese Städte in den besonderen Blickpunkt zu rücken, verleiht ´markt
intern´ den Titel ´1a-Einkaufsstadt´, der für die Konsumenten als
aussagekräftige Orientierung dient und mit der sich die Stadt von
Einkaufscentern auf der Grünen Wiese abheben kann.
Wie wird ein Ort ´1a-Einkaufsstadt´?
Drei Faktoren entscheiden, ob ´markt intern´ einer Gemeinde den Titel
´1a-Einkaufsstadt´ verleiht. Bei allen ist die Größe der Stadt maßgeblich. Bei
einer Stadt von über 20.000 Einwohner bis 50.000 Einwohner, wie es auf
Steinfurt zutrifft, sind nachfolgende Kriterien zu erfüllen:
- 1a-Fachhändler:
Damit eine Stadt ´1a-Einkaufsstadt´ wird, müssen zwölf 1a-Fachhändler
der letzen zwei Jahren vorhanden sein.
- Branchenmix:
Vielfalt zählt! Die ´1a-Fachhändler´ müssen aus acht verschiedenen
Branchen sein.
- Stadt-Kriterien (Wirtschaftsförderung vor Ort seitens der Stadt/des
Gewerbeverbundes):
Die Stadt/der Gewerbeverein muss zur wirtschaftlichen Förderung der
Innenstadt effektiv beitragen. Veranschaulicht wird dies durch Erfüllung von
mindestens fünf Stadt-Kriterien.
(1) + (2) Anzahl 1a-Fachhändler + Branchen-Mix
Es müssen branchenspezifische Leistungsstandards erfüllt werden, um
´1a-Fachhändler´ zu werden. Für folgende Branchen bietet ´markt intern´
Leistungsstandards, sprich Bewerbungsbögen, an:
- Augenoptiker
- Autohäuser
- Buchhändler
- Bürohändler
- Eisenwaren/Werkzeuge/Gartengeräte
- Elektrohändler/-Fachwerkstatt
- Elektro-Installateure
- Floristik/Blumenhändler
- Fotohändler/Fotostudio
- Friseur
- Glas/Porzellan/Haushaltswaren
- Installation/Sanitär/Heizung
- Juweliere/Goldschmiede/Uhren
- Konditorei/Cafe
- Kosmetik-Institute
- Lederwarenhändler
- Parfümerien
- Spielwarenhändler
- Schuhhändler/Orthopäden
- Sporthändler
- Textilhändler (DOP, HAKA, Young Fashion)
- TK-Händler
- UE-Händler/-Fachwerkstatt
- Wolle/Stoffe/Handarbeiten
- Zweiradhändler
Darüber hinaus prüft „Markt Intern“ Fachhändler und Fachhandwerker aus
anderen Non-Food-Branchen. Voraussetzung ist entweder eine Empfehlung von
mindestens drei Kollegen aus den oben genannten Branchen oder der Stadt.
Die notwendigen 1a-Kriterien im Einzelnen:
'markt intern' überprüft folgende
Kriterien:
- Inhabergeführtes Unternehmen: Nachweis
durch Kopie der Gewerbeanmeldung.
- Mindestens vier von acht
branchenspezifischen Leistungskriterien müssen erbracht werden
(nachweispflichtig durch branchenindividuelle Dokumente).
- Kundenzufriedenheit: Wenn mindestens
80 % der Kunden mit ihrer Unterschrift bestätigen, dass sie mit dem
angegebenen Leistungsspektrum zufrieden sind, gilt dieses Kriterium als
erfüllt.
- Bekenntnis zum '1a-Verhaltenskodex':
Der Geschäftsinhaber bekennt sich mit seiner Unterschrift zum
'1a-Verhaltenskodex', der den Fachhändler zum qualifizierten Service am
Kunden verpflichtet.
- Leistungsversprechen: Von den 10
branchenbezogenen Service-Leistungen garantiert der Inhaber die Erfüllung
von mindestens 7 durch seine Unterschrift.
Die Leistungsstandards für einen 1a-Fachhändler finden Sie unter
www.1a-fachhändler.de

(3) Stadt-Kriterien (Wirtschaftsförderung vor Ort seitens der Stadt/des
Gewerbeverbundes)
Nachfolgend finden Sie einen Kriterien-Katalog, der mittelstandspolitisches
Engagement einer Gemeinde zeigt und gleichsam aus der Sicht des Kunden die
Stadt zu einem attraktiven Einkaufsort macht.
Eine Mindestanzahl von erfüllten Kriterien verhilft schließlich zum Erhalt des
Titels ´1a-Einkaufsstadt´
Engagement für eine nachhaltig positive wirtschaftliche Stadtentwicklung
- Förderung und Aufbau des Wirtschaftsstandorts als Marke (z.B.
durch Einkaufs-/ Parkplatzführer/ Wirtschaftswerbebroschüre,
Veranstaltungskalender oder durch gemeinsame Werbung von Stadt und
Wirtschaft)
- Günstigere Gestaltung der finanziellen Rahmenbedingungen (z.B.
Steuersenkungen; Bemühungen der Stadt, Landesmittel in die Stadt zu lenken)
- Aktive mittelstandsorientierte Stadtentwicklung (Keine erfolgte/
geplante Ansiedlung auf der Grünen Wiese in Form eines Einkaufszentrums o.ä.,
bauliche Maßnahmen)
- Ganzheitliche Wirtschaftsentwicklung durch Einbindung von Handel,
Handwerk, Gastronomie und Freiberuflern
- Institutionalisierung des Stadt- und Citymarketings
- (z.B. durch Einstellung eines Citymanagers) Stadt übernimmt Kosten
für Stadtattraktivität (z.B. Weihnachtsbeleuchtung, Bepflanzung etc.)
Brücke zwischen Verwaltung und Wirtschaft
- Schnelle und einfache (maximal binnen vier Monaten)
Genehmigungsverfahren zur Gewerbeerlaubnis
- Unternehmerbüro: Etablierung einer einheitlichen Anlaufstelle,
die der Wirtschaft als zentraler Ansprechpartner für alle behördlichen
Fragen dient
- Regelmäßiger (vertraulicher) Meinungsaustausch zwischen
Politik/Verwaltung und Vertretern der örtlichen Wirtschaft/ Zukunftsforum
mit allen wirtschaftlich relevanten Gruppen
Bürger- und Verbraucherfreundlichkeit
- Durchführung einer Kundenbefragung in den letzten 24 Monaten über
qualitative Einkaufsgegebenheiten der Stadt (wie z.B. Fachberatung,
Warenauswahl, Service, Freundlichkeit, Parken/Verkehrsanbindung,
Preisniveau, Sauberkeit, Sicherheit, Ambiente)
- Gute Erreichbarkeit durch kostenfreies oder subventioniertes
(Kurzzeit-) Parken in der Innenstadt, Senkung der Parkgebühren innerhalb des
letzten Jahres oder ein Parkleitsystem
- Stadt genehmigt mindestens sechs jährliche Aktionen und
unterstützt dies durch ein starkes kulturelles Rahmenprogramm (z.B.
Maimarkt, Weinfest, Stadtfest, Hobbybörse, Wirtschaftsschau, Aktionstage für
Kinder und Jugendliche, Straßenfest, Frühjahrsmarkt, Bauernmarkt)
Urkunde
So sieht die an die Kreisstadt Steinfurt verliehene Urkunde aus

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